“entzückend Klavierspiel von Judy Ruks…”

Cees Hilberdink
De Gelderlander, 13.06.2000


Konzert der Studenten der Abteilung “klassische Musik” der Musikhochschule Arnheim.

Judy Ruks spielte die zwei Teile der Pianosonate von Kabalevsky mit ungestümer, jugendlicher Frische und der Tiefe einer erwachsenen Musikerin. Eine angenehme Kombination von Qualitäten, die vor allem während des Allegro zum Vorschein kam. Die Angabe des Komponisten con moto war bei ihr übrigens nicht umsonst, denn die Leidenschaft, mit der sie die Stücke anging war zwar riskant, blieb dabei aber immer in dem Rahmen des guten Geschmacks und des Charakters der Komposition.

Dasselbe kann über die Inpretation der Etuden d’après Paganini von Franz Liszt gesagt werden. Virtuos, gut artikuliert und in hohem Tempo, dass zwar manchmal etwas unter dem eigenen Eifer litt, aber gleichzeitig entzückend Liszt war.”